Chronik der Feldmusik Alpenrösli Unteriberg

Schon vor dem eigentlichen Gründungsjahr 1907, wurde in Unteriberg der erste Versuch unternommen, eine Musikgesellschaft zu gründen. Die ersten Statuten eines solchen Vereins wurden am 13. November 1891 von Lehrer Dettling ausgearbeitet und von der Versammlung genehmigt.

Aus den damaligen Statuten lesen wir unter anderem:

§ 1 Zweck der Musikgesellschaft ist die würdige Feier des Gottesdienstes und die Hebung und Belebung des gesellschaftlichen Lebens.

§2 Die Musikgesellschaft zerfällt in folgende Unterabteilungen:

a) Abteilung Blechmusik
b) Abteilung Männerchor
c) Abteilung Theatergesellschaft

Jede drei Unterabteilungen bilden jedoch zusammen nur eine Körperschaft.

§ 8 Bei allfälligen Streitigkeiten entscheidet das Pfarramt Unteriberg

§ 12 Auf Verlangen des Pfarramtes hat die Blechmusik und der Männerchor in der Kirche unentgeltlich beim Gottesdienst mitzuwirken.

§ 13 Die Blechmusik darf als solche nie als Tanzmusik auftreten, hingegen steht es den einzelnen Mitgliedern frei, einer solchen beizutreten.

§ 15 Sämtliche Mitglieder befleissen sich eines sittlichen, religiösen Wandels und vermeiden alles, was Zucht und Ordnung stören könnte.

Waren die Regeln der Statuten eventuell zu streng, dass erst 1902 wieder eine  Versammlung abgehalten wurde! Aber auch schon in jenen Jahren musste den Vereinsmitgliedern etwas geboten werden, denn im Jahresbericht stand: Um die Theaterfreundlichkeit der Unteriberger mehr zu heben, auch um Leben in die winterliche Eintönigkeit unseres Gebirgstales zu bringen, hatte sich im November 1901 aus den Trümmern der früher bestandenen Musikgesellschaft eine neue Theatergesellschaft gegründet.

17.12.1907:  Gründung der Feldmusik Unteriberg

Auf Initiative von Lehrer Robert Waldvogel versammelten sich am 17. Dezember 1907 eine ordentliche Anzahl älterer und jüngerer Musikanten (auch solche die schon früher dabei waren) zur 1. ordentlichen Generalversammlung. Es war die Gründungsversammlung der Feldmusik Unteriberg. Sie bestand aus 18 Mitgliedern. Der Vorstand war besetzt mit:

Präsident: Robert Waldvogel, Lehrer 
Direktor: August Waldvogel zur Sonne Stöcken
Aktuar: Amold Horath zur Rose Waag
Kassier: Föhn Josef
Materialverwalter: Bernardin Holdener Zimmermann Stöcken
Rechnungsrevisorn: Seeholzer Franz & Dettling Josef

Lehrer Robert Waldvogel darf sicher als „Vater" der Feldmusik bezeichnet werden. Er war Bürger von Schübelbach und wurde 1878 geboren, schon mit 19 Jahren (1897) trat er als Lehrer die Stelle in Unteriberg an. Für die 18 Mitglieder wurden folgende Instrumente angeschafft: 1 B-Bass, 1 Es-Bass 1 Posaune, 1 Bariton, 4 B-Althömer, 2 Es-Althömer, 1 Basstrompete, 1 Bügel, 2 B-Trompeten. Von der Kirche erhielten sie 1 Es-Bass, 1 B-Althorm und 1 Es-Althorm.

Standschützengesellschaft & Feldmusik Unteriberg Wettschiessen in Gross 1908

1908 fanden nicht weniger als 54 Proben statt. Die Feldmusik stieg auf das Angebot des Gesangsverein ein, gemeinsam eine Theateraufführung auf die Beine zu stellen. Der Grund für beide Vereine zu diesem Fremdgehen: Geldmangel.

1909 wagten die Akteure den ersten grossen Auftritt ausserhalb der Gemeinde, sie hatten die Ehre am Katholikentag in Einsiedeln mitzuwirken. Überhaupt hatte der Musikverein damals schon viel auszurücken, so begleiteten sie die Feld-und Standschützen an ihren Schützenfesten im Ybrig, verschönerten auch die Gottesdienste am St. Josefstag, am Weissen Sonntag und an Fronleichnam. Am 15. August „Maria Himmelfahrt" spielten sie auch beim Kirchlein auf dem Hirsch. Selbstverständlich brachte man alljährlich dem Pfarrer zu seinem Namenstag ein Ständchen.  

1913 am 28. September begleitete sie den Militärschiessverein zu ihrer Fahnenweihe in die Kirche. Für all die vielen Engagements empfingen die Musikanten immer an der Generalversammlung den Lohn in Form eines Nachtessens. In diesem Jahr tafelten sie bei ihrem Präsidenten im Restaurant zur Sonne, wo das Essen Fr. 1.50 pro Person kostete!

1914–1918 in den Kriegsjahren wurde es etwas ruhiger um die Musikgesellschaft. Da sich die meisten Aktivmitglieder im Grenzbesetzungsdienst befanden, führte man 1915 und 1917 nicht einmal mehr eine GV durch.

Von der Feldmusik "Edelweiss" zur Feldmusik "Alpenrösli"

1916 Bei der Gründung gab man der Feldmusik Unteriberg keinen Namen. Im Protokollbuch tauchte aber 1916 erstmals der Name "Feldmusik Edelweiss Unteriberg"auf. Der Name wurde damals natürlich auch auf die Pauke geschrieben, damit bei den Ausflügen jedermann wusste, wer so rassige Weisen zum besten gab.
An der GV 1944 wurde der Antrag um Abänderung des Vereinsnamens gestellt und auch angenommen. Der Protokollführer schrieb:

«Die Feldmusik Unteriberg wird nun offiziell und einstimmig in die Feldmusik 'Alpenrösli' umgetauft. Nicht nur der Name tönt jetzt besser, sondern sicher auch die Musik.»

     

Feldmusik Alpenrösli Unteriberg ca. 1920

Von links: Augustin Waldvogel Wirt zur Sonne Klarinette Kaspar Reichmuth Wirt zum Schwyzerhöfli Klarinette Albert Fässler Wirt zum Alpenblick Trompete Der Nächste können wir leider nicht erkennen Ludwig Marty Schneidermeister Geige Walter Reichmuth zum Schwyzerhöfli Contrabass

In den 30er Jahren nahmen die Aktivitäten der Musik langsam aber sicher immer mehr ab. Mehr schlecht als recht quälte sich die Musik durch die nächsten Jahre hindurch.

1935 an der Generalversammlung erinnerte der Präsident die Mitglieder daran, dass ein Auftreten der Gesellschaft gar nicht mehr in Frage komme, wenn nicht viel strikter an den Proben und am Üben daheim festgehalten werde. Etwas mehr Freude an der Musik, etwas mehr Liebe zum Instrument und gutem Willen, dann gehe es sicher wieder.

1938 Es wurde der Versuch unternommen, eine eigene Theatergesellschaft ins Leben zu rufen. Moritz Waldvogel äusserte den Verdacht, die neue Gruppe versuche den beiden etablierten Vereinen das Wasser abzugraben und sie in den finanziellen Ruin zu treiben. Es kam dann aber die Jahre des Zweiten Weltkrieges und die Theaterfrage wich anderen Sorgen.

1942 erreichte die Krise ihren Höhepunkt, als an der GV der Antrag gestellt wurde, die Feldmusik aufzulösen. Übrigends eröffneten die Aktiven die damalige Versammlung mit dem Friedensmarsch. Dank des damaligen Lehrer Schönenberger, der sich als Dirigent zur Verfügung stellte, war sich die Versammelten nach heftiger Diskussion einig, nochmals neu anzufangen.  

1943 und die Kriegsjahre waren auch in finanzieller Hinsicht kein Ruhmesblatt. Der Verein tauchte in diesem Jahr unter den ominösen roten Strich, die Kasse wies ein „Loch" von Fr. 29.10 auf. Trotzdem muss in dieser Zeit die Anschaffung der Hirtenhemden, als Unform getätigt worden sein.

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Feldmusik Alpenrösli mit Hirthemd 1946

1945 übernahm  Kaspar Reichmuth den Dirigentenstab, es kam frischer Wind in den Verein, es wurde wieder tüchtig gearbeitet, das bewiesen die in diesem Jahr abgehaltenen (rekordverdächtigen) 124 Proben.

11. Aug. 1946 traf man die Musikanten auf der Käsernalp anlässlich der Einweihung der Käsern-Kapelle, wo sie die Feier mit ihren Darbietungen verschönerten. Ein starker Regen gebot Abbruch und man flüchtete in die naheliegende Drusberghütte. Ab diesem Jahr spielten die Musikanten abwechslungsweise mit dem Kirchenchor Theater. Die Spieler waren fast immer die gleichen.

1947 Kaspar Reichmuth verrichtete Pionierarbeit indem er mit der Feldmusik Alpenrösli eine musikalisch-theateralische Musik-Revue inszenierte!

1948 unternahm man einen Ausflug, diesmal über den Klausen. Unterhalb der Passhöhe bezogen sie "Biwak" wo zwei grosse Kochkessel aufgestellt wurden um Kaffee und Schüblig zu sieden. Bis es soweit war, liessen die Bläser den schönen Marsch ,Alte Weisen" erklingen. Auch auf dem Landsgemeindeplatz in Glarus stellten sich die Musikanten nochmals auf um auch hier ein Ständchen zu bringen.

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Uniform am 25.Mai 1950 gekauft von den Wallisellner Musikanten

1950 in diesem Jahr war sicher der grösste Tag anlässlich der Uniformweihe der Feldmusik „Alpenrösli". Aber schon 8 Tage später (kaum vom Festschlaf erwacht) machten sie einen Ausflug zu ihren Kameraden ins Vorderthal, um zur Verschönerung ihres originellen Festchens mit einigen frohen Melodien etwas zur Unterhaltung beizusteuern.

1956 Ein unvergesslicher Anlass war der 22. Juli, wo die "Alpenrösli"  ihr erstes Wiesenfest abhielten. Zu dessen Zweck wurde der Festplatz beim jetzigen MZH Baumeli bestimmt. Originell und einmalig war die Kaffeebude, die auf halber Höhe von Tannen erstellt, mit einem festen Podium versehen und eigens dafür Treppenstufen am Baumelihang erstellt wurden.

Der Protokollführer schrieb: Gegen Mittag verschlechterte sich das Wetter. Um 14.00 Uhr als wir begannen, sah es ganz schlecht aus. Aber als es gegen Abend ging, blickte die Sonne hervor und alles war im vollen Betrieb. Die Tombola mit ihren schönen Gaben, auch der Kaffeebrauer Xaver Ott und seine Frau verstanden sich auf ihre Spezialität ausgezeichnet und der kundige Metzger Kläger liess für prima Verpflegung und Bedienung seiner Kochanlage nichts zu wünschen übrig. Auch Schiessbuden und Fischerbuden waren auf dem Tapet. Zu loben war die Ländlerkapelle Gebr. Ott „Schäfli" die durch ihre lüpfigen Weisen einen grossen Tanzbetrieb auf der dazu erbauten Bühne zu Stande brachten. Auch die Siti-Maitli mit ihren Jodeleinlagen waren erfreulich. Alles in allem gestaltete sich dieser Anlass zu einem wahren Volksfest.    

19 Stk. Uniformen gekauft im Aug. 1957 für Fr. 280.00 per Uniform

1957 am 4. August fand das Fest der Uniformweihe statt, es war eigentlich gleichsam ein Geschenk zum fünfzigjährigen Bestehen der Feldmusik. Lustigerweise war das aber nirgends als Grund erwähnt. Präsident Arnold Marty organisiete damals diesen Anlass.

1958 der Kantonale Musiktag in Rothenthurm. In diesem Jahr spielten die Musikanten zum letzten Mal Theater mit dem Stück „Ursula"

1959 und 1961 Fast könnte man meinen, die Ybriger seien in Deutschland verliebt, führten doch ihre Ausflüge 1959 auf die Insel Mainau und 1961 an den Titisee, also in den „grossen Kanton"  

1962 am 22. Juli wurde das Vereinsbanner würdevoll von Pfarrer Meinrad Eberle geweiht. Mit dem Fahnenpatenpaar Edi & Ida Marty-Marty fand man die grosszügigen Gönner, die diesen Kauf erst ermöglichten. Als Patensektion begleiteten die Oberiberger Kamaraden durch den Freudentag.

1963 letzter Protokolleintrag von Hand geschrieben im grossen Protokollbuch - Protokolle werden von nun an mit Schreibmaschine geschrieben - ebenso endet das erste Kassabuch

1965 GV: Unter dem Präsidium von Erwin Fässler wird der Dirigentenlohn von 50 auf 100 Franken erhöht.

1968 Dieses Jahr führte der Ausflug nach Amden. Ein grosser Tag war die Jubiläumsfeier, 50 Jahre Priester von Pfarrer Meinrad Eberle und gleichzeitig die Ehrung des Dirigenten und Schullehrers Walter Holdener für 25 Jahre. Dass zur Verschönerung dieses Jubelanlasses die Feldmusik nicht fehlen durfte, war fast selbstverständlich.

1970 Am Güdelmontag wurde die neueröffnete Seilbahn in Hoch-Ybrig eingeweiht. Die Feldmusik Alpenrösli hatte die Ehre bei diesem Anlass mitzuwirken.

1972 fand das letzte Wiesenfest statt, das in den vorangegangenen Jahren meistens unter schlechten Witterungseinflüssen litt.

1973 Beitritt zum Schwyzer Kantonal Musikverband (SKMV)

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1973 Ein grosses Festzelt stand auf dem Schulhausplatz, als die Feldmusik Alpenrösli ihr dreitägiges Fest, anlässlich ihrer Neuuniformierung abhielt. Am 2. September marschierten die frisch eingekleideten Musikanten „mit Schneid und Rasse" durch das fahnengeschmückte Dorf zur Kirche. Nach der Weihe durch Pfarrer Albert Birchler, folgte die weltliche Feier mit nicht weniger als 14 Gastvereinen am Nachmittag, die mit ihren Darbietungen das herrliche Fest verschönerten. Dieser Anlass wurde vom jungen Präsidenten Edwin Kryenbühl organisiert und für den jungen Dirigenten Emil Fässler war es sicher auch eine Herausforderung. 

1974 Das erste Hallenfest, das seither anstatt des Wiesenfestes stattfindet, führte die Gesellschaft am 30. Juni in der Turnhalle durch.

1975 war ein reichbefrachtetes Jahr; zum Auftakt gaben die Musikanten in der Turnhalle das erste Winterkonzert. Im Mai nahmen sie am Kantonalen Musikfest in Arth teil, wo sie mit dem Marsch "Make Way for Melodie" sogar das Prädikat „vorzüglich" erhielten.

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Foto vom April 1982 links:Yvonne Fuchs mitte: Elisabeth Fässler-Holdener rechts: Astrid Fuchs

1977 GV: Präsident Edgar Ott, mit der Aufnahme von Melanie Fässler und Elisabeth Holdener werden die ersten Frauen Aktivmitglieder. Astrid Fuchs ist heute noch Aktivmitglied und wurde 2005 als erste Frau Ehrenmitglied der FM-Alpenrösli. Erstmals Wahl einer Musikkommission  

1979 ein sportlicher Höhepunkt erlebten die Musikanten an Maria Lichtmess am Skilift Hochgütsch, wo sie ihr erstes Skirennen für Aktivmitglieder durchführten. An der 25-Jahrfeier von Bührle, Ochsenboden erntete die Feldmusik grossen Applaus, vor allem durch die Urauführung des Marsches „Flak 35", den der „Alpenblickwirt" Sepp Ochsner für diesen Anlass komponierte. Am 23. Dezember konnten die Akteure ein seltenes Fest in unserer Gemeinde verschönern, denn an diesem Tag weihte der hochw. Bischof von Chur unsern Mitbürger Paul Holdener zum Priester.

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Ausschnitt vom Programmheft mit neuem Logo

1982 am 4./5./6. Juni konnte die FM-Alpenrösli den 75. Geburtstag feiern. Es wurde wiederum ein grosses Festzelt auf dem Schulhausplatz aufgestellt. Der junge Präsident Franz Marty mit seinem OK organisierte ein tadelloses Geburtstagsfest. Am Freitag Abend war ein Ländlermusiktreffen mit 10 Ländlermusikformationen. Am Samstag fand die eigentlich Jubiläumsfeier statt. Danach war Tanz angesagt. Der 22. Landmusiktag wurde dann am Sonntag abgehalten. Es wurde durchs Dorf marschiert mit Bewertung. Die Wettvorträge fanden in der Turnhalle statt. Das war zugleich der 1. Landmusiktag, den die FM-Alpenrösli organisierte.

1983 Gründung der Musikschule Ybrig auf Initiative von Sepp Ochsner und Edgar Holdener

1984 GV erstmals in zwei Teilen: die Geschäfte am Mittwoch, Nachtessen mit Begleitung sowie Ehrungen am folgenden Samstag  

1985 Einweihung Mehrzweckhaus (MZH) Baumeli - Wechsel des Probelokals vom Schulzimmer auf die breite Bühne 

1987 Unterhaltungsabend erstmals im November 

1989 Veteranentag in Unteriberg mit 320 Veteranen 

1991 Erster dreitägiger Ausflug nach München ohne Anhang 

Ausschnitt Front vom Programmheft

1993 am 2./4./5./6. Juni fand in Unteriberg ein 4-tägiger Grossanlass statt. Auf dem Gemeindeparkplatz wurde ein Festzelt für rund 2000 Sitzplätze erstellt. Der damalige Präsident August Fuchs organisierte mit seinem OK ein Fest der Superlative. Bereits am Mittwoch Abend war das Festzelt fast auf den letzten Platz besetzt. Es spielt das Org. Alpenland Quintett auf. Freitag wurde einen Country-Abend mit Jeff Turner und John Brack abgehalten. Am Samstag fand ein Ländlerabend statt. Mit über 1'300 aktiven Musikantinnen und Musikanten wurde der Schwyzer Kantonalmusiktag an einem herrlichen Sommer-Sonntag abgehalten. Ein einzigartiges Erlebnis war der Gesamtchor am Nachmittag. Dirigiert wurde die Musikantenschar von unserm Dirigent Sepp Ochsner und sein Militärdienstkollege A. Rezzonico, der auch das Gesamtchorstück "Alpenblick" komponiert hat. Für die beiden Dirigenten war das auch ein unvergessliches Erlebnis. Dieser Grossanlass war der grösste Erfolg, auch in finanzieller Hinsicht, den die FM-Alpenrösli je hatte. Dafür erntete der Präsident August Fuchs und Dirigent Sepp Ochsner auch viele Lorbeeren. Ihnen wurde dann auch später für die grossen Dienste der FM-Alpenrösli den Ehrenpräsident und den Ehrendirigent verliehen.

1994 GV: mit Aktuarin Karin Trütsch wird die erste Frau in den Vorstand gewält

1994 am 3. März hatten wir den Auftritt an der Fernsehsendung Samschtig Aabig im Ybrig mit Wisel Gyr. 

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1994 es wurden Abklärungen für die dritte Neuuniformierung getroffen. Die Auswahl ergab eine Schuler-Uniform in Petrol-Blau, wobei die Hose auch zum Hirthemd passte.

1996 kam der grosse Tag der Uniformweihe. Stolz marschierte die Musikantenschar mit klingendem Spiel in die Kirche zur Weihe. Pfarrer Harald Eichhorn verstand es ausserordentlich gut, Uniformweihe mit dem Gottesdienst in Einklang zu bringen.

1998 am 24. Mai konnten wir den 30. Landmusiktag bei uns durchführen. Der Dirigent Josef Theiler: „ Zum ersten Mal spielten wir mit unserem Verein in der 3. Stärkeklasse. Unser Stück "Little Swedish Suite" wurde von den Experten wohlwollend aufgenommen. Ich war, wenn man Aufwand und Ertrag gegenüberstellt, mit der Aufführung sehr zufrieden"

2000 am 30. September Gemeinsamer Auftritt mit der MGO Oberiberg an der Fernsehsendung  "Hopp dä Bäse" mit Kurt Zurfluh im Bergrestaurant Laucheren.

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2002 am 7./8./9. Juni konnte die FM-Alpenrösli die 2. Fahne mit einem 3-tägigem Fest einweihen. Als Fahnenpaten konnten Hedi und Franz Marty-Wiget gewonnen werden, als Patensektion wiederum die Musikgesellschaft Oberiberg. Es wurde wieder einmal ein grosses Festzelt auf dem Schulhausplatz aufgestellt. Gestartet wurde der Anlass mit einer Rock-Party-Night am Freitag. Am Samstag Abend eröffneten wir musikalisch den Apero für das 100 Jahre Raiffeisenbank-Fest. Am Sonntag konnten wir mit einem eindrücklichen Festgottesdienst, gehalten durch Pfarrer Harald Eichhorn, das neue Vereinsbanner einweihen lassen. 14 Vereine gaben uns die Ehre und konzertierten am Nachmittag nach dem Umzug im Festzelt. Organisiert wurde dieser Anlass von Präsident Leo Schuler und seinem Team.

2002 Das alte Logo der FM-Alpenrösli  wird durch ein neues Logo ersetzt. Am 14. Juli weihten die Kameraden der Feldmusik Gross ihre Fahne ein. Als Patensektion durften wir den kirchlichen und gemütlichen Teil musikalisch umrahmen.

2003 am 22. Juni wurde das 1. Blaskapellen treffen im MZH Baumeli abgehalten. Durch den Bruder von unserem Präsident Leo Schuler, Brido Schuler kam das Treffen zustande. Brido spielte damals bei der Blaskapelle Etzel-Kristall. Diese Treffen werden von der Etzel-Kristall organisiert und die FM-Alpenrösli bewirtet die Gäste. Der Anlass ist mittlerweile ein berühmtes Blaskapellentreffen geworden und bringt uns und der Etzel-Kristall alljährlich einen finanziellen Zustupf in die Kassen.

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3. Juni 2007 Pfarrer Paul Schuler weiht unsere neuen Instrument ein

2007 am 3. Juni konnten wir unser 100. Geburtstag mit einer Neuinstrumentierung feiern. Bereits am Samstagabend 2. Juni begannen die Festlichkeiten im MZH Baumeli. Leider liess der Besucheraufmarsch an diesem Abend zu wünschen übrig. Aber am Sonntagmorgen lachte der Himmel. Angeführt von den Oberiberger Musikkollegen bewegte sich der bunte Festzug zum Festgottesdienst, den die Feldmusik Gross mit schönen Melodien umrahmte. Nach der eindrücklichen Instrumentenweihe von Pfarrer Paul Schuler, ergriffen wir, die Geburtstagskinder die neuen Instrumente und spielten mit ihnen erstmals öffentlich auf. Nach der Instrumentenweihe zogen wir in das MZH Baumeli. Dort erzählte unser Präsident Markus Fuchs, wie die Neuinstrumentierung zustande gekommen war. Dank der grosszügigen Spendefreudigkeit der Bevölkerung erlaubte die erfolgreiche Sammelaktion das Anschaffen von 23 neuen Instrumenten im Wert von über lOO'OOO Franken. Unser Traum ist damit in Erfüllung gegangen. Unter der Leitung von Dirigent Armin Marty unterhielten wir, die jubilierende Feldmusik Alpenrösli am Nachmittag die Festgemeinde mit einem Konzert. Zurück bleiben schöne Erinnerungen an eine gelungene Geburtstagsfeier.

Die Wahl als Präsident veranlasste mich das Vereinsgeschehen in einer Kurzfassung in eine Chronik umzuwandeln. Diese Arbeit war sehr spannend und brauchte viel Geduld - Text und Bildmaterial zusammen zu stellen. Für die Mithilfe von Kurt Fässler Rösslipost möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

Marcel Holdener Präsident
Unteriberg im Mai 2010

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